6-12 Monate
Wahrnehmung:
Ursache–Wirkung, Objektkonstanz, Bewegungskoordination
Spiel:
Gegenstände fallen lassen, Klopfen, Wiederholungsspiele
Bedeutung später:
Logisches Grundverständnis, Problemlösefähigkeit, Ausdauer
1-2 jahre
Wahrnehmung:
Selbst–Umwelt-Unterscheidung, erste Autonomie
Spiel:
Funktionsspiel (Schieben, Ziehen, Stapeln), Nachahmung
Bedeutung später:
Selbstwirksamkeit, technisches Verständnis, Explorationsfreude
3-4 Jahre
Wahrnehmung:
Symbolfähigkeit, Sprachentwicklung, emotionale Verarbeitung
Spiel:
Rollenspiel („Ich bin Mama“, „Du bist Arzt“), Fantasiespiel
Bedeutung später:
Empathie, soziale Kompetenz, Konfliktfähigkeit
4-6 Jahre
Wahrnehmung:
Regelbewusstsein beginnt, Perspektivenübernahme vertieft sich
Spiel:
Konstruktionsspiel, einfache Regelspiele, Gruppenspiele
Bedeutung später:
Frustrationstoleranz, Planungsfähigkeit, Teamfähigkeit
6-8 Jahre
Wahrnehmung:
Gerechtigkeitssinn, Leistungsorientierung, Vergleich mit anderen
Spiel:
Komplexere Regelspiele, Mannschaftssport
Bedeutung später:
Belastbarkeit, Durchhaltevermögen, soziale Integration
8-12 Jahre
Wahrnehmung:
Strategisches Denken, Rollenbewusstsein, Gruppendynamik
Spiel:
Strategie- und Wettkampfspiele, feste Cliquenstrukturen
Bedeutung später:
Führungsfähigkeit, Risikoeinschätzung, Identitätsbildung
12-16 Jahre
Wahrnehmung:
Selbstreflexion, Wertebildung, Abgrenzung
Spiel:
Wettbewerb, Provokation, Identitätsexperimente
Bedeutung später:
Autonomie, moralisches Urteilsvermögen, Standfestigkeit